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Familiensehnsucht auf Mallorca

Frau Gabi Darmstädter war die Enkelin eines aus Deutschland stammenden Kriegsgefangenen aus dem 2. Weltkrieg, der auf Mallorca seine Kriegsgefangenschaft verbringen musste und dabei beschlossen hatte, auf der Baleareninsel zu bleiben. Er heiratete dort, gründete ein Unternehmen und wurde ein reicher Mann. Nun war seine Enkelin Gabi sogar zum Studium nach Frankfurt Diebstahl zwischen München und Frankfurt Detektei Frankfurt am Main gekommen, studierte dort und wohnte in Hanau. Hier lernte sie unsere Detektei kennen, weil sie uns als Sicherheitsberater kontaktierte.

An der Universität lernte sie Stefan P. kennen und lieben. Die Liebe blieb nicht folgenlos : Gabi wurde Mutter einer Tochter. Ihr wurde aber erst später klar: Stefan war verheiratet, selbst bereits Vater eines Sohnes, der aber bei seiner Mutter, Stefans Frau in Berlin geblieben war. Kaum dass Gabi ihre gemeinsame Tochter Marlene zur Welt gebracht hatte, zog Stefan es vor, diskret nach Berlin zu verschwinden ohne Abschied zu nehmen. Wir kannten Stefan aus einigen anderen Begegnungen in Hanau, er war ein rechter „Windhund“ und die etwas verworrenen Familienangelegenheiten waren uns dadurch bekannt geworden. Gabi hatte glücklicherweise genug Geld, um sich ihr studentisches Leben leicht zu machen.Sie schloss ihr Studium erfolgreich ab und kehrte mit ihrer Tochter in ihre Heimat nach Palma zurück. Nach fast drei Jahren, rief Gabi Darmstädter uns aus Palma de Mallorca in unserem Büro in der Detektei Hanau an: Stefan hatte sich auf einmal bei ihr in Spanien Ehepartnerüberwachung in Spanien Gefälschte Eintrittskarten auf der Alhambra gemeldet und war nach Arenal gereist!

Wie er es geschafft hatte, ihre Adressendetails herauszufinden, das war nicht ganz klar – offenbar war ein gemeinsamer Studienfreund dabei behilflich gewesen, doch Stefan war absolut nicht in friedlicher Absicht auf die spanische Insel gekommen: Er hatte sich erinnert, dass seine Tochter Marlene in eine reiche Familie geboren worden war und sie einmal eine Menge Geld erben würde. Plötzlich hatte Stefan sein „Verantwortungsgefühl“ für Marlene entdeckt, nachdem er anfangs nicht schnell genug abhauen konnte. Und er hatte Gabi am Telefon einen listigen Vorschlag gemacht: Gabi sollte das Sorgerecht für Marlene mit ihm zusammen gemeinsam ausüben – will sagen: er wollte sich in die Familie Darmstädter hinein einklinken – schließlich war später mal eine Menge Geld dort zu holen – aber diesen Nebengedanken hatte er so offen nicht ausgesprochen. Gabi verstand seinen "Plan" sofort und bat uns, so schnell wie möglich zu ihr nach Arenal zu kommen, um mit ihr zusammen eine Planung über das weitere Vorgehen aufzubauen und herauszufinden, wo Stefan sich aufhielt, also eine Beschattung auf balearischem Boden. Das konnte natürlich nur auf rein privater Ebene erfolgen, denn wir durften nicht wirklich auf der spanischen Insel ermitteln. Wir konnten ja während unseres Urlaubs auf der Insel ein wenig herum schauen, ob wir zufällig dort einen gemeinsamen Bekannten aus Hanau sehen würden. Uns ging natürlich auch die Überlegung durch den Kopf, dass Stefan versuchen könnte, die kleine Marlene zu entführen. Es würde ihm natürlich nicht gelingen und es gäbe auch unglaublichen Ärger mit den spanischen Behörden, aber diesen Schock sollte man dem keinen Mädchen doch möglichst ersparen.

Wir schlugen also Gabi Darmstädter vor, dass sie uns einespanische Detektei, eine Agencia de detective zur Seite stellen sollte, die mit uns zusammen Herrn Stefan P. beobachten sollten . Die spanischen Kollegen, auch „Private Eyes“ genannt, könnten ja eingreifen, wenn es notwendig würde. Gabi nahm den Vorschlag dankbar an und wir bekamen auf diese Weise auch Einblick in die Arbeitsweisen einer spanischen Privat- Detektei.

Die spanischen Kollegen hatten eine ähnliche Arbeitsauffassung wie wir. Wir verabredeten bald eine ständige grenzüberschreitende Zusammenarbeit unserer beiden Detektivbüros zwischen den beiden Ländern, denn auch spanische Ermittler dürfen in Deutschland nicht aktiv werden, genau so wenig wie wir auf den Balearen.

Stefan war ganz sicher sauer, dass Gabi mit ihm bisher nur telefonisch gesprochen hatte und sie erlaubte ihm nicht, sie in ihrem Haus zu besuchen. Unsere spanischen Kollegen bewachten inzwischen unauffällig das Haus, in dem Gabi mit ihrer Tochter wohnte. Wir selbst hatten in diesem Haus unser Quartier aufschlagen dürfen und sahen manchmal aus unserem Versteck, dass Stefan in diesem Stadtviertel herumlief. Wir ließen uns natürlich nicht blicken, aber es wurde allmählich langweilig. Wir berieten mit Gabi und unseren spanischen Kollegen, wie diese unerfreuliche Situation am besten zu einem baldigen Ende gebracht werden könnte.

Unser Beschluss war, dass wir, die Detektive aus Hanau und die Kollegen aus Arenal, Stefan bei der nächsten Gelegenheit ansprechen wollten und ihm klarmachen, dass er große Schwierigkeiten bekäme, wenn er weiterhin um Gabis Haus herumschleichen würde und das Gabi ihn ganz einfach anzeigen könnte: Die örtliche Polizei würde kurzen Prozess mit ihm machen. Um ihm das aber zu ersparen, sollte er sich einverstanden erklären, dass er ohne weitere Verzögerung abreisen solle. Er könne natürlich über ein Anwaltsbüro in Berlin seine Wünsche bezüglich des Sorgerechts vortragen, aber es sei unvernünftig, weiter auf Palma de Mallorca zu bleiben.

Stefans Gesicht war unglaublich dämlich, als wir uns am nächsten Tag ihm in den Weg stellten und er uns, in Begleitung unserer spanischen Kollegen, erkannte. Da er besser deutsch als spanisch sprach, führten wir die Unterhaltung. Die spanischen Detektive sahen dabei offenbar sehr eindrücklich und überzeugend aus, denn Stefan willigte nach nur kurzer Diskussion ein, wieder nach Deutschland zurück zu kehren – vielleicht war ihm aber auch inzwischen das Geld ausgegangen. Gabi zahlte unsere Rechnung und legte noch eine großzügige Erfolgsprämie oben drauf.

Wir hatten nicht nur ein paar schöne Tage in der beeindruckenden Stadt Arenal verbracht, sondern auch noch Geschäftsbeziehungen zu einer spanischen Detektei aufgebaut, denn vielleicht brauchen wir ja mal gegenseitig Hilfe.

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Privatdetektive auf dem Flug nach Mallorca
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